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Am 27.Juli 2017 war es endlich soweit - der Macher-Bus machte sich auf, um in der Begegnungsstätte Sonnenschein den bisher nur auf dem Papier bestehenden Riech- und Fühlgarten Realität werden zu lassen. Die motivierten Helfer trafen gegen 9.30 Uhr mit Gummistiefeln und professionellem Werkzeug gewappnet ein. Reinhard Ernst und der Leiter der ENBW-Truppe gingen nach einer kurzen Begrüßung den gemeinsam erstellten Aufgabenplan durch und bildeten für die einzelnen Gewerke Gruppen. Kurz darauf fiel der Startschuss - die Zeit im Rücken packten alle Teilnehmer beherzt zu. Herzstück und Hauptaufgabe war das Anlegen einer großzügigen Sonnenterasse, um welche die mit Liebe zum Detail geplanten Riech- und Fühlbereiche angeordnet werden sollten. Auch der Vorstand des Krankenpflegevereins Leonberg, Dekan Wolfgang Vögele, der Erste Bürgermeister Dr. Ulrich Vonderheid und Pastor Armin Besserer legten mit Hand an. Zur Mittagspause sorgten Maultaschen und Kartoffelsalat für neue Energie. Zu diesem Zeitpunkt äußerte sich noch die Sorge, nicht alle geplanten Flächen bis zum Abend fertigstellen zu können, doch s`Maultäschle hatte es in sich - frisch gestärkt haben sich alle nochmal richtig ins Zeug gelegt. Als dann noch Kies und Erde für die Wege und Beete kamen, konnte man schnell Verbesserungen sehen.
Gegen 17.30 Uhr war es dann tatsächlich geschafft! Die Gäste und Mitarbeiter der Sozialstation Leonberg können sich ab sofort an einer riesigen Terrasse und verschiedene Riech- und Fühlbeeten erfreuen. Vier schöne Holzbänke laden zusätzlich zum Verweilen ein. Wir bedanken uns für die tolle Unterstützung der ENBW Mitarbeiter, die unser Herzensprojekt so professionell und zupackend umgesetzt haben! Ein herzliches Dankeschön auch an alle Mitwirkenden! Wir freuen uns über die neu gewonnen Nutzungsmöglichkeiten.
"Der Macher-Bus im Einsatz - Kurzfilm auf You Tube"



Streik gibt es bei uns nicht, weil uns die Patienten wichtig sind. Wir lassen niemanden unversorgt, aber unseren Unmut äußern wir trotzdem.
Die Alten- und Krankenpflege gehört sicher nicht zu den Branchen, in denen super verdient wird. Deswegen wird es bei uns keine Streichungen bei den Löhnen geben. Alle unsere Mitarbeiter werden mindestens nach Tarifvertrag bezahlt, entweder nach dem TVÖD oder einer kirchlichen Regelung. Dies muss so bleiben.
Unsere Branche gehört aber zu den Branchen mit dem höchsten Ansehen in der Gesellschaft. Bei uns gibt es keine Abstriche bei der Qualität unserer Arbeit.
Wenn der Tariflohn steigt, dann müssen auch die Vergütungen durch die Kranken- und Pflegekassen steigen!
In den letzten 9 Jahren sind die Tariflöhne um 17% gestiegen, das ist im Vergleich zu den Leistungen, die unsere Mitarbeiter tagtäglich erbringen, immer noch zu wenig. Die Kranken- und Pflegekassen haben ihre Vergütungen nur um 8% erhöht.
Wir haben uns 9 Jahre melken lassen. Die Kuh ist gemolken, mehr geht nicht mehr! Wir sind kaputtgespart. Wir fordern die Kranken- und Pflegekassen auf, konstruktive Verhandlungen mit den Leistungserbringern zu führen, um die ambulante Pflege zu retten.


