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Demenz is(s)t anders
Zusammen mit der Fördergemeinschaft Pflege e.V., die sich in den letzten Jahren sehr mit den Prophylaxe-Themen „Richtige Ernährung“ und „gesunde Bewegung“ beschäftigt hat, präsentierten Ute Meister von der Sozialstation und ihre Kollegin Kerstin Lengowski den richtigen Umgang mit Ernährung bei Demenz.
Unlust am Essen, fehlende Alltagskompetenz zum Essen, Mahlzeiten vergessen – das sind die typischen Probleme, mit denen Angehörige von Demenzkranken verzweifeln. Mangelernährung oder Übergewicht können die Folgen sein.
Dass weißer Reis auf weißem Teller einem Menschen mit eingeschränkten Fähigkeiten nicht schmecken will, erschließt sich einem gesunden Menschen nicht sofort. Dass das Essen von bunten Tellern Menschen mit Demenz Spaß bereitet und deren Selbstwertgefühl stärkt, nahmen die Zuhörer Ute Meister sofort ab, leitet sie doch seit April 2013 die „Stube“, die Tagesstätte für Menschen mit Demenz und nimmt ihre Mahlzeiten täglich „als Vorbild“ gemeinsam mit 6 bis 8 Gästen ein. Denn wenn sie die Gabel zum Mund führt, sehen auch Demenzkranke, deren Alltagskompetenz beeinträchtigt ist, wie das mit dem Essen funktioniert.
Die Tagesstätte in der Seestraße 10 in Leonberg ist von Montag bis Samstag geöffnet und nimmt Menschen mit Demenz auf. Betreuung bis zu einem Personalschlüssel von 1:1 ist je nach Ausprägung des Krankheitsbilds möglich. Anmeldungen unter 07152/3308960.
Simulierte Betreuungsgruppe für Demenzkranke
Die Leitungskräfte der Betreuungsgruppen haben am 5.November eine besondere Betreuungsgruppe präsentiert. Da die Gruppenzusammenkünfte immer geschlossene Veranstaltungen sind, können Gäste nie erfahren, was in einer Betreuungsgruppe tatsächlich passiert.
So kam die Idee, eine Gruppe mit bekannten Gerlingern zu simulieren und dabei zu erläutern und transparent zu machen, welche Schritte den Ablauf und Inhalt bestimmen und warum dies so ist, wie es ist.
Die „demenzkranken“ Gäste waren die Erste Beigeordnete der Stadt Gerlingen Martina Koch-Haßdenteufel, die Pflegedienstleiterin der Sozialstation Gerlingen Sabine Hilbert, die Koordinatorin der Demenzkampagne Loredana Wachter und der Geschäftsführer der Sozialstation Reinhard Ernst sowie die Gruppenleiterin Angelika Brixel, die eindrucksvoll demonstrierte, was abläuft, wenn sie plötzlich feststellt, dass der Hausschlüssel fehlt.
Die Gruppenleiterin Astrid Packe spielte „Ehrenamtliche“ und wurde dabei unterstützt von der „echten“ Ehrenamtlichen Annelehn Seifert.
Die Gruppenleitungen Susanne Mertens, Tefide Sekmenli und Sabine Heidecke leiteten abwechseln die Phasen der Gruppenarbeit und trugen gleichzeitig den theoretischen Hintergrund und den praktischen Nutzen der Phasen vor.
Die anschließende Diskussion mit den Besuchern der Veranstaltung zeigte, wie wichtig es war, zu erläutern, wie und warum die Gruppenleitungen und Helfer in typischen Situationen im Umgang mit demenzkranken Menschen reagiert haben. Die simulierte Gruppe wurde dadurch zu einem „Intensivseminar“ für Angehörige.

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